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Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel Frauen-Union Landshut besichtigt Wassergewinnung Siebensee
Einen Überblick über die Landshuter Trinkwasserversorgung gab Alexander Lohr von den Landshuter Stadtwerken für die Frauen-Union der Stadt Landshut unter Leitung ihrer Vorsitzenden Elisabeth Diewald auf dem Gelände des Wasserschutzgebietes Siebensee in der Münchnerau (erbaut 1952), wo das Landshuter Trinkwasser mittels einem 10 m tiefen Horizontal-Filterbrunnen und drei ca. 20 m tiefen Vertikalbrunnen aus dem Grundwasserstock entnommen wird.
120 Liter Trinkwasser verbraucht im Schnitt jeder Bundesbürger, wobei in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und in den Niederlanden Trinkwasser das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel und damit zum Verbrauch uneingeschränkt empfehlenswert ist. In Landshut werden zweimal pro Woche aus dem gesamten Leitungsnetz an turnusgemäß wechselnden Stellen Wasser- proben entnommen und von getrennten Labors auf chemische und mikrobiologische Belastung untersucht. Auf der Homepage der Landshuter Stadtwerke ist immer ein aktueller Prüfbericht der Untersuchungen eingestellt. Bei keinem der untersuchten Parameter wurden die zulässigen Grenzwerte auch nur annähernd erreicht. Auch Mineralien, wie Magnesium, Kalium oder Calcium sind im Landshuter Trinkwasser enthalten.
Um das Wasserschutzgebiet zu erhalten bzw. zu vergrößern, werden immer wieder Gelder vorgesehen, um kleinere Grundstücksflächen aufzukaufen, die auch ganz gerne einmal an Öko- Landwirte verpachtet werden.
Auch gab es Gedanken zur eigenen Hausinstallation. Diese sollte deshalb regelmäßig von einem Fachmann überprüft werden, um sicherzustellen, dass das von den Stadtwerken verteilte Wasser auch wirklich frisch am Wasserhahn ankommt.
Nach der Besichtigung des Pumpwerkes durften die CSU-Frauen auch noch in das Filtergebäude, wo das gewonnene Wasser von Feinteilen gefiltert und mit UV-C-Strahlen lichttechnisch behandelt wird, um evtl. vorhandene Keime abzutöten.
Das Landshuter Wasser wird hauptsächlich im Wasserschutzgebiet um die Förderanlage Siebensee gewonnen, wobei auch eine kleinere Förderung am Schloßberg möglich ist, wenn die Flutmulde voll läuft, und im Notfall kann der 16.000 m³ umfassende Hochbehälter am Birkenberg die Stadt länger als einen Tag mit frischem Wasser versorgen.
Zu einem Engpass in der Wasserversorgung wird es aber auch in Landshut bei einer Hitzeperiode nicht kommen, so Lohr, denn Grundwasser steht ausreichend zur Verfügung.
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