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Stark bleiben in der Euro-Frage Jahresabschlussfeier mit Mitgliederehrung der CSU-Frauen mit Jahresrückblick
Wie jedes Jahr begann die Frauen-Union ihre Jahresabschlussfeier mit einer Andachtsfeier durch H.Hr. Pfarrer Weyers, diesmal in der neu renovierten Frauenkapelle neben der Martinskirche. Danach durfte die Kreisvorsitzende Elisabeth Diewald wieder ihre treuen Mitglieder im Clubzimmer des Bernlochner-Restaurants begrüßen, wo sie u. a. einen Jahresrückblick, insbesondere auf die politischen Ereignisse im vergangenen Jahr gab.
Eines der Themen war das Jahr 2011, welches von der CSU zum „Ladies First“-Jahr aufgerufen wurde und in dem auch die Frauenquote in der Partei deutlich gefördert wurde mit dem Ergebnis, dass nun deutlich mehr Frauen dem Bezirksvorstand angehörten.
Aber auch die Energieversorgung sprach Diewald an. So sei der Weg weg von der Kernenergie zu einer zukunftsorientierten Energieversorgung eine große Chance für unser Land. Gerade die Umstellung auf neue, umweltfreundliche Technologien ermögliche es, Strom dort zu erzeugen, wo er gebraucht werde, nämlich in unseren Städten und Gemeinden. Es würden kleinere, moderne Kraftwerksanlagen unmittelbar dort entstehen, wo sie gebraucht würden, aber auch Solarparks, Geothermie-, Wind- und Wasserkraftanlagen.
Bei der Frage nach Europa und der gemeinsamen Währung zitierte sie Prof. Nouriel Roubini (der bereits 2006 den Crash des US-Immobilienmarktes voraussagte), und der bereits im Herbst diesen Jahres, als alle noch von einem 400-Milliarden-Rettungsschirm sprachen, von einer benötigten Summe von zwei Billionen Euro sprach. Nach Roubini müsse „alles Deutschland zahlen“, denn sonst drohe die Eurozone auseinanderzubrechen, auch auf das Risiko hin, dass dies schief gehen könne.
Mittlerweile habe, so Diewald, die Europäische Zentralbank zusätzlich zum Rettungsschirm verstärkt Anleihen aus stark verschuldeten Ländern aufgekauft und jüngst war Deutschland nicht einmal mehr in der Lage, seine angebotenen Anleihen von 6 Milliarden Euro zu verkaufen.
Und so hoffe sie, dass Angela Merkl wenigstens stark bleibe in der Frage der Ausgabe von gemeinsamen Eurobonds, denn nur durch das Finanzieren der bereits angefallenen Schulden von über ihre Verhältnisse lebenden Staaten seien diese noch lange nicht saniert. Es wäre nur das Hinausschieben eines möglichen Bankrotts mit dem sehr wahrscheinlichen Risiko, auch Deutschland mit in den Pleitestrudel zu ziehen.
Scharfe Worte fand Diewald auch für die Machenschaften der Zwickauer Zelle und den Rechts- extremismus, wo jeden Tag wieder neue Verstrickungen mit NPD-Gruppierungen ans Licht kämen, denn diese Taten seien ein Angriff auf unser demokratisches Gemeinwesen. So müssten Bundespolizei und Verfassungsschutz noch besser verzahnt werden, um Synergien zu nutzen.
Danach gab es den Arbeitsbericht 2011, der mit seinen vielen Veranstaltungen noch umfangreicher ausfiel, als das Jahr zuvor. Ein Highlight sei wohl u. a. die geplante Fahrt nach Berlin, wo der Besuch des Bundestages im Programm stehe und der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Götzer persönlich für die CSU-Frauen da sein wird.
Danach gab es wie üblich wieder Mitgliederehrungen für langjährige Mitglieder mit einem Blumengruß und ein Dankeschön an viele Mitglieder, die das ganze Jahr über sichtbar und unsichtbar für die Frauen-Union im Einsatz seien.
geehrte Mitglieder
10 Jahre: + Theresa Hopper + Rositta Lankes + Maria Sliwka
15 Jahre: + Anna Gansert + Dr. Dagmar Kaindl + Dr. Anna Maria Moratscheck
20 Jahre: + Erika Geishauser + Anna Holböck + Mariele Kempa + Elisabeth Knebelsberger + Katharina Neumann + Gisela Woywood
25 Jahre: + Anna Geltinger + Monika Voland-Kleemann + Elisabeth Weber + Christine Werner
30 Jahre: + Margot Geiger
50 Jahre: + Dr. Franziska Seemann + Veronika Stegfellner + Anna Schneider
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